Filet vom Ostseelachs in XXL-Strandkörben Zimmer mit Ausblick
Es ist der schönste Platz: Auf der Promenade, die mit 8,5 Kilometer Länge den Europa-Rekord hält, schaukelt eine Kutsche mit weißen Rössern vorbei. Wenige Meter entfernt fließt der glitzernde Pulver-Sand zwischen den Zehen der Barfuß-Wanderer. Der Blick fällt auf die älteste Seebrücke Deutschlands mit dem von vier Türmen begrenzten hölzernen Gaststättengebäude. Den Aussichtspunkt zu Meer und Menschen bildet die Terrasse des Hotels „Das Ahlbeck“ im Usedom-Seebad Ahlbeck. Zwölf Strandkörbe im XXL-Format stehen dort im Halbrund. Der unkompliziert wirkende, jugendliche Service trägt, je nach Tageszeit, Filet vom Ostseelachs oder die Waffeln mit Eis und heißen Kirschen zu den Gästen. Zwischen Grauburgunder Kabinett aus Sachsen und Cappuccino begrüßt Petra Bensemann die vornehmlich westdeutsche Klientel.
Die engagierte Direktorin ist ein „Ahlbecker Kind“, stolz auf ihre Heimat und zielstrebige gastronomische Frontfrau des Inseltourismus. Mit dem Hotel „Das Ahlbeck“ leitet sie an der Seeuferpromenade eins der drei Vier-Sterne-Superior-Hotels auf Usedom. Private Investoren aus Ostfriesland haben vor drei Jahren aus der ehemaligen Villa (1884), dem Marinelazarett (1945) und dem Ferienhaus des Gewerkschaftsbundes zu DDR-Zeiten eine Kombination von elegantem Alt- und komfortablem Neubau geschaffen. „Boutique“- Hotel nennt sich das Ergebnis. In 18 Zimmern und 32 Appartementsuiten wird dieser Anspruch mit individuellem, harmonischem Interieur erfüllt.
Stolz ist die Direktorin auf den Spa-Bereich. 1200 Quadratmeter umfasst das vom Deutschen Wellnessverband als „exzellent“ bewertete Angebot mit Sauna-Landschaft, 6,5 x 20 Meter messendem Schwimmbad, Fitnessraum sowie Massage- und Beautyabteilung. Dort werden auch Dünenträume wahr – auf einer mit warmem Sand gefüllten Liege. tü-
Samstag, 06.Juni 2009
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